GenoBau Zielkauf eG

GenoBau Zielkauf Wohnungsgenossenschaft eG

+49 (0) 89 - 92 1313 820

WIR MACHEN WOHNRAUM PLANBAR

 

 

 

 

 

27

SEP

2016

Strompreis wird 2016 deutlich teurer

In den letzten Monaten wurden die Strompreise seitens der Betreiber kaum erhöht. Doch jetzt kündigten die zwei Stromnetzbetreiber Tennet und 50 Hertz eine deutliche Anhebung der Netzentgelte an. Laut einer Analyse des Vergleichsportals Verivox wird diese Preissteigerung etwa vier Prozent ausmachen. Für eine Familie mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden würde dies eine Mehrbelastung von 44 Euro pro Jahr bedeuten.

Gründe für den Preisanstieg

Die drei wichtigsten Faktoren, welche den Strompreis in die Höhe schnellen lassen, sind die Netzbetreiber, die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie die massiven Investitionen ins Stromnetz:

1. Die Netzbetreiber erhöhen deutlich die Preise
Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet erhöht die Netzentgelte im kommenden Jahr um 80 Prozent. Grund für die Preiserhöhungen sind laut Aussage des Unternehmens die Herausforderungen der Energiewende. Davon betroffen sind gut die Hälfte aller deutschen Haushalte. Durch die höheren Netzkosten erhöhen sich die Mehrkosten für einen Drei-Personen-Haushalt um ca. 30 Euro pro Jahr. Und der Stromnetzbetreiber 50 Hertz erhöht die Entgelte um 45 Prozent. Für einen Drei-Personen-Haushalt seien das 15 Euro mehr im Jahr.
2. EEG-Umlage steigt weiter
Die Agora Energiewende prognostiziert eine weitere Steigerung der EEG-Umlage zum Jahreswechsel von 6,35 Cent je Kilowattstunde auf 7,1 bis 7,3 Cent. Für einen Familienhaushalt mit einem jährlichen Strombedarf von 4000 Kilowattstunden resultiert daraus eine durchschnittliche Mehrbelastung von ca. 34 Euro jährlich.
3. Investitionen ins Stromnetz
Da in und an der Nord- und Ostsee die Stromerzeugung durch Windkraft immer weiter steigt, werden immer mehr Hochspannungsleitungen benötigt, um die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende umsetzen zu können. Da die vorhandenen Atomkraftwerke, von welchen die meisten im Süden Deutschlands in Betrieb sind, bis 2022 alle vom Netz gehen werden, muss die Stromverteilung anders organisiert werden. Die Mehrkosten trägt wie immer der Endkunde.

Eingestellt am Datum: 27.09.2016 || Von: Genobau Zielkauf || Kategorie: Geno-Community || Artikel Abrufe:


LiveZilla Live Chat Software