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MÄR

2016

So sparen Sie bei der Grunderwerbsteuer

Beim Kauf einer Immobilie müssen Käufer Grunderwerbsteuer zahlen. Die Beträge können je nach Kaufpreis viele Tausend Euro erreichen. Mit einem einfachen Trick senken Sie Ihre Steuerlast - und das ganz legal! Da die Bundesländer den Grunderwerbsteuersatz auf den Erwerb von Bauland und Immobilien selbst festlegen, kann der Steuersatz zwischen 3,5 Prozent und 6,5 Prozent - je nach Bundesland - liegen. Jeder Käufer hat die Grunderwerbsteuer zu entrichten; doch es gibt Strategien wie man die Bemessungsgrundlage und damit die Steuern drücken kann.

Die Höhe der Steuer variiert

Bis 31. August 2006 betrug der Satz für die Grunderwerbsteuer in allen Bundesländern 3,5 Prozent vom Kaufpreis. Doch seitdem haben einige Bundesländer die Steuersätze mehrfach angehoben. Beim Immobilienerwerb fällt diese einmalig an. Als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer dient der Kaufpreis. Wer Immobilie und Grundstück zusammen erwirbt, zahlt die Steuer also auf den gesamten Kaufpreis.
Doch es gibt einen legalen Trick um die Grunderwerbsteuer zu minimieren: Erwerben Sie zunächst ein Grundstück und geben danach erst den Bau in Auftrag. Somit fällt die Steuer nur auf den Kaufpreis des Grundstücks an.
Aber passen Sie auf: Sobald ein einheitlicher Vertrag vorliegt, verlangt das Finanzamt die Steuer auf den Gesamtkaufpreis. Nur wenn eine eindeutige und vor allem zeitliche Trennung von Grundstückskauf- und Bauvertrag vorliegt, gelingt dieser Trick. Verkäufer und Bauunternehmer dürfen darüber hinaus auch nichts miteinander zu tun haben. Denn sollten bereits eine Vorplanung und eine Preisliste des Bauunternehmers vorliegen, in welcher auch die Grundstückspreise aufgeführt sind, deutet das auf ein Zusammenwirken zwischen Grundstücksveräußerer und Bauunternehmer hin. Die Folge hieraus: Das Finanzamt kassiert die Steuer auf den Preis für Haus und Grundstück!

Minderungsposten berücksichtigen

Die Bemessungsgrundlage für die Steuer ist neben Grundstück und Gebäude auch das hausinterne Inventar. Einbaumöbel wie Küche, Sauna, Markise oder Kamin werden bei der Berechnung der Grunderwerbsteuer dagegen nicht mit einbezogen. Diese Posten sollten daher aus dem Gesamtkaufpreis herausgerechnet und im notariellen Kaufvertrag extra aufgelistet werden. Dazu gehört z.B. auch eine installierte Photovoltaikanlage.

Und obendrauf: die jährliche Grundsteuer

Als jährliche Abgabe kommt auch noch die Grundsteuer hinzu, welche von der Gemeinde erhoben wird. Den Einheitswert anzugreifen ist lohnenswert, gerade wenn das Finanzamt den Einheitswert zu hoch festgelegt hat. Wenn der neue Einheitswert vom bisherigen Wert um mehr als zehn Prozent, aber mindestens 250 Euro nach unten oder mindestens 2500 Euro nach oben oder um mehr als 50.000 Euro, unabhängig von der prozentualen Abweichung, nach oben abweicht, so muss dieser korrigiert werden.
Liefern Sie unbedingt eine Begründung mit, welche anschaulich belegt, warum der Wert der Immobilie beeinträchtigt ist oder wurde. Steht ein Haus z.B. auf einem Grundstück mit weniger als 250 Quadratmeter Grundfläche, dann sollten Besitzer genau prüfen, ob ein Abschlag wegen kleiner Grundstücksflächen berücksichtigt wurde. Ein Antrag ein Abschlag wegen wirtschaftlicher Überalterung bei älteren Häusern sollte ebenso gestellt werden und kann die jährliche Grundsteuer senken.

Eingestellt am Datum: 22.03.2016 || Von: Genobau Zielkauf || Kategorie: Geno-Branchen-Infos || Artikel Abrufe:


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