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26

JULI

2016

Kostenfallen beim Immobilienkauf

Makler, Notar, Gutachten: Diese Nebenkosten übersehen viele Immobilienkäufer
Gerade jetzt in Zeiten der Niedrigzinsphase überlegen viele Deutsche sich eine Immobilie zu kaufen, denn ein Eigenheim gilt nach wie vor, und besonders seit der letzten globalen Finanzkrise, als sichere Wertanlage sowie als Altersvorsorge. Doch abgesehen von den primären Kosten sind beim Bau eines Hauses oder einer Wohnung einige Nebenkosten mit ein zu berechnen, welche man bei den ersten Planungen gerne mal übersieht. Die Deutsche Notarkammer hat eine Reihe von Nebenkosten aufgeschlüsselt, die viele beim Immobilienkauf selten in ihrer Kalkulation berücksichtigen. Wir zeigen Ihnen welche das sind:
Notarkosten: Für den Immobilienkauf ist die beglaubigte Urkunde eines Notars notwendig. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben und macht meist bis zu 1,5 Prozent des Kaufpreises aus. Die damit verbundenen Kosten fallen für Grundbuchanträge, Protokolle und sonstige Vertragsinhalte an.
Gerichtskosten: Für die Eintragung ins Grundbuch muss der Käufer zusätzlich Gerichtskosten zahlen. Diese betragen normalerweise etwa 0,5 Prozent des Grundstückspreises. Nur durch die Eintragung in das Grundbuch, in welchem alle Beurkundungen wie Eigentumsrechte, Hypotheken oder Grundschulden verzeichnet sind, wird man rechtmäßiger Eigentümer eines Grundstücks.

Höhe der Grunderwerbssteuer unterschiedlich

Die Grunderwerbssteuer betrug bis vor ein paar Jahren in ganz Deutschland einheitlich 3,5 Prozent des Kaufpreises. Doch viele Bundesländer haben den Steuersatz in den letzten Jahren teils kräftig erhöht. Die aktuellen Steuersätze der einzelnen Bundesländer betragen derzeit:
    Baden-Württemberg 5,0 % Bayern 3,5 % Berlin 6,0 % Brandenburg 6,5 % Bremen 5,0 % Hamburg 4,5 % Hessen 6,0 % Mecklenburg-Vorpommern 5,0 % Niedersachsen 5,0 % Nordrhein-Westfalen 6,5 % Rheinland-Pfalz 5,0 % Saarland 6,5 % Sachsen 3,5 % Sachsen-Anhalt 5,0 % Schleswig-Holstein 6,5 % Thüringen 5,0 %
Maklerkosten: Haben Sie Ihre Immobilie über einen Makler gefunden, wird eine Provision fällig. Die Höhe der Makler-Provision ist für Käufer in den jeweiligen Bundesländern gesondert geregelt, Maklerverbände geben ihren Mitgliedern lediglich unverbindliche Richtwerte vor. Die Spanne liegt hierbei meist zwischen drei und sechs Prozent des Kaufpreises. Finanzierung: Bei der Aufnahme einer Hypothek fallen ebenso Zusatzkosten neben Zinsen und Tilgungsraten an. So werden für das Wertgutachten, mit dem die Geldinstitute den Wert der Immobilie und damit die Höhe des Darlehens ermitteln, meistens Gebühren berechnet und werden mit etwa 0,2 bis 0,5 Prozent der Darlehenssumme in den Effektivzins miteingerechnet. Außerdem können Bereitstellungszinsen anfallen, wenn der Gläubiger das Darlehen nicht innerhalb einer bestimmten Frist abruft. Diese können bis zu 0,25 Prozent der Darlehenssumme pro Monat betragen. Gemeinschaftseigentum: Für die Instandhaltung von Flächen rund um eine Eigentumswohnung fallen oft monatliche Nebenkosten und Rücklagen an. Käufer sollten sich deshalb vor dem Kauf die Protokolle der Eigentümerversammlung zeigen lassen. Diese geben Aufschluss über alle in der Wohnungseigentümergemeinschaft gefassten Beschlüsse. Dazu gehören auch Vereinbarungen zur Höhe der Nebenkosten und der Instandhaltungsrücklagen.
Sonderumlagen: Diese können dann fällig werden, wenn am Gemeinschaftseigentum umfangreiche Renovierungen oder Reparaturen notwendig werden, welche die Höhe der Instandhaltungsrücklage überschreiten. Die Summe dieser Sonderumlagen und der jeweilige Eigentümer-Anteil werden auf den Eigentümerversammlungen diskutiert und bestimmt. Auch Neueigentümer müssen sich dann in voller Höhe daran beteiligen. Kaufinteressenten sollten sich daher vom Verkäufer oder Makler vor Vertragsabschluss bestätigen lassen, dass zum Kaufzeitpunkt keine Sonderumlagen für Renovierungen durch den Vorbesitzer offen sind.
Hinzu kommen Gebühren für Baustrom und Bauwasser, die Baugenehmigung, Versicherungen für den Hausbau. Insgesamt geht man davon aus, dass die Baunebenkosten zwischen 10-15 % der Baukosten ausmachen. Kalkulieren Sie also lieber etwas großzügiger, damit es am Ende nicht allzu knapp wird.

Eingestellt am Datum: 26.07.2016 || Von: Genobau Zielkauf || Kategorie: Geno-Branchen-Infos || Artikel Abrufe:


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