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25

MAI

2016

IBAN-Betrug - Vorsicht bei Ueberweisungen

Es gibt ein Sicherheitsproblem bei Deutschlands Banken: Seit im Februar diesen Jahres die IBAN-Pflicht für finanzielle Transaktionen eingeführt wurde, ist es Kriminellen möglich in Ihrem Namen Überweisungen auszuführen! Diese Lücke kommt zustande, da Banken bei Überweisungen nur noch auf die IBAN von Empfänger und Absender achten und sonstige Parameter anscheinend nicht mehr abgleichen. Bei schriftlichen Überweisungen kann dies fatale Auswirkungen haben, denn somit ist es ein leichtes, Geld ohne Probleme auf das eigene Konto zu senden.

Wie kann man sich vor Betrug bei der schriftlichen Überweisung schützen?

1. Steigen Sie auf Online-Banking um Betrug mit Überweisungen kommen laut Bankenverband zwar selten vor, dennoch wird den Kunden geraten auf jeden Fall auf das Online-Banking umzusteigen. Der größte Teil der Überweisungen wird mittlerweile online abgewickelt, lediglich ein Sechstel wird noch schriftlich erledigt.
2. Behandeln Sie die IBAN vertraulich Geben Sie die IBAN nur an vertrauenswürdige Personen weiter, also an jene welche diese auch wirklich benötigen. Lassen Sie keine vorgedruckten oder ausgefüllten Überweisungsformulare offen herum liegen, besonders nicht im Bankbereich selbst, da Betrüger eben genau dort am ehesten an diese Informationen gelangen können.
3. Prüfen Sie regelmäßig ihre Kontoauszüge Melden Sie Unstimmigkeiten von Kontobewegungen sofort Ihrer Bank damit diese gleich reagieren kann und der Schaden minimal gehalten werden kann.

Warum schauen die Banken nicht genauer auf die Überweisung?

Da die Banken durch die Umstellung auf das SEPA-Verfahren verpflichtet wurden, Überweisungen innerhalb der EU schneller durchzuführen, teilweise binnen weniger Stunden, wird deshalb auf das genaue Kontrollieren jeder einzelnen Überweisung verzichtet. Laut BGB (§ 675r Abs. 1) brauchen die Banken lediglich eine korrekte IBAN. Auf Name, Betreff und Datum müssen sie bei einer Überweisung nicht mehr achten.

Wer haftet im Ernstfall?

Bankkunden sind aus rechtlicher Sicht grundsätzlich geschützt. Im Fall einer unrechtmäßigen Überweisung müsse diese dem Geschädigten das Geld auf jeden Fall zurückerstatten. Paragraph 676b Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches besagt, dass Bankkunden 13 Monate Zeit haben, einen abgebuchten Betrag zu reklamieren. Wurde die Überweisung nicht von der betroffenen Person in Auftrag gegeben, ist jede Bank dazu verpflichtet, den abgebuchten Betrag zurück zu überweisen.

Eingestellt am Datum: 25.05.2016 || Von: Genobau Zielkauf || Kategorie: Geno-Branchen-Infos || Artikel Abrufe:


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