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11

NOV

2011

Fit Fürs Alter? Pflegefall trifft die ganze Familie !

Das Sozialamt fordert im Pflegefall gezahlte Leistungen von unterhaltspflichtigen Angehörigen zurück. Auch das gibt es in keiner anderen Sozialversicherungssparte!

Sie wissen es selbst: Der größte Teil des Lebens-Melodrams spielt im Herbst. Anders ausgedrückt: Die Zeit des Ruhestandes macht inzwischen fast den größten Teil des Lebens aus. Rechnen Sie selbst: Kindheit - 12 bis 14 Jahre, Jugend und Ausbildung - 10 bis 14 Jahre, Berufsleben - 30 bis 40 Jahre, Ruhestand - bis zu 45 Jahre! Denken Sie nur an Arbeitslosigkeit, Vorruhestand, Früh-Pensionierung, Krankheiten usw. sowie an die ständig steigende Lebenserwartung...

Und dieser letzte Lebensabschnitt hat es in sich: Sämtliches Vermögen, was man sich Zeit seines Lebens erarbeitet hat, kann im Falle eines Pflegefalles zur Disposition stehen.

Ein Pflegefall betrifft die ganze Familie !

Wissen Sie, was im Pflegefall auf Sie zukommt? Nur die wenigsten Bundesbürger können darauf mit JA antworten, weil sie glücklicherweise noch keinen Pflegefall in der näheren Umgebung hatten. Doch dieser komfortable Zustand wird sich in den nächsten Jahrzehnten drastisch verschlechtern! Die Lebenserwartung steigt dank des medizinischen Fortschritts und trotz der mitunter recht bewegungsarmen Lebensweise ständig an. Eine höhere Lebenserwartung bedeutet aber auch, dass sich die Zeiten der Pflegebedürftigkeit verlängern - und damit die entstehenden Kosten. Über 2,4 Mio Menschen sind in Deutschland heute schon pflegebedürftig - Tendenz stark steigend!

Die gesetzliche Pflegeversicherung

Es gibt immer noch Menschen, die da glauben, die seit 1995 existierende Pflegepflichtversicherung würde die Kosten im Pflegefall tragen.

Das ist Falsch !

Im Gegensatz zu den anderen Sozialversicherungssparten (die im Versicherungsfall eine Basisabsicherung bieten) ist die Pflegeversicherung von vornherein so konzipiert, dass sie nur Zuzahlungen absichert. Dies ist historisch aus jenen Zeiten bedingt, wo die Pflege noch im Familienverbund abgesichert werden konnte. Diese Zeiten sind vorbei und kommen nie wieder! Nur die wenigsten Pflegefälle können innerhalb der Familie geregelt werden. Kein Wunder: Die Kinder sind oft auswärts auf Arbeit oder anderweitig nicht in der Lage die pflegebedürftigen Eltern zu versorgen.

Pflege ist ein Knochenjob! Und wenn der Pflegebedürftige schon 90 Jahre alt ist, sind dessen Kinder vielleicht auch schon 65 oder 70 Jahre alt und möglicherweise physisch und mental nicht in der Lage, die Pflege zu übernehmen. Dann bleibt nur der Weg zu einem Pflegedienst oder ins Pflegeheim. Und das kostet sehr viel mehr als die Pflegepflichtversicherung leisten kann.

Pflege in Deutschland macht Arm !

Wird man pflegebedürftig, tritt für die entstehenden Kosten nur zum Teil die gesetzliche Pflegeversicherung ein. Die Differenz zu den tatsächlichen Kosten muss der Pflegebedürftige aus dem eigenen Vermögen aufbringen. Ist dieses aufgebraucht, können nahe Angehörige zum Unterhalt herangezogen werden. Zuerst ist das der Ehepartner, anschließend wird ggf. auf die Kinder durchgegriffen. Dem Ehepartner wird dabei ein Freibetrag in Höhe des Regelsatzes der Sozialhilfe zuzüglich angemessener Unterkunfts- und Heizkosten zugebilligt. Bei den leiblichen Kindern (und bei Adoptivkindern) gibt es in der Regel einen Freibetrag in Höhe von jeweils 1.400 Euro, bevor die Unterhaltspflicht greift.

Doch nicht nur das laufende Einkommen wird für den Elternunterhalt herangezogen, auch das Vermögen der Unterhaltspflichtigen wird berücksichtigt. Es gibt zwar hohe Freibeträge, jedoch gerade beim Vorhandensein von Immobilieneigentum werden diese schnell erreicht.

Wie Sozial ist das Sozialamt ?

Reicht dies alles immer noch nicht aus, tritt das Sozialamt für die verbleibende Lücke ein. Ganz so großzügig ist das Sozialamt allerdings nicht. Es mehren sich die Fälle, wo Familienangehörige zur Rückzahlung der Sozialleistungen aufgefordert werden. Dies meist dann, wenn Immobilieneigentum vorhanden war, was nach dem Tod des Pflegebedürftigen bzw. dessen Ehepartners vererbt wird. Mit steigender Zahl von Pflegefällen werden sich auch diese Regressforderungen der Sozialämter deutlicher in das Bewusstsein der Bürger einprägen.

Wussten Sie, dass das Sozialamt die Möglichkeit hat, sämtliche Schenkungen des Pflegebedürftigen innerhalb der letzten zehn Jahre vor der Beantragung von Sozialleistungen zurückzufordern? Dabei spielt es keine Rolle, wer der Beschenkte ist. Egal ob Kinder, Enkel, Tierheim oder Kirche - Beträge ab 1.000 Euro müssen "erklärt" werden. Und wenn man die alten Kontoauszüge nicht mehr besitzt: Keine Sorge, die Sozialbehörden haben über die Finanzämter Zugriff darauf.

Darum müssen Sie für den Pflegefall vorsorgen !

Jeder Einzelne hat hier entscheidenden Handlungsbedarf, sofern man sich nicht von vorn herein als möglicher Hartz IV-Empfänger abschreibt. Wer nichts zu verlieren hat, braucht sich auch keine Gedanken machen. Wer ein Haus oder anderweitig Vermögen besitzt, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als für den möglichen Pflegefall vorzusorgen!

Der Hauptgrund ist: Die tatsächlich anfallenden Kosten für die Pflege werden drastisch unterschätzt! Eine aktuelle Umfrage ergab, dass drei Viertel aller Deutschen nicht wissen, welche monatlichen Kosten eine Pflegestufe III verursacht! Zudem wissen viele nicht, wo die Zuständigkeit der Pflegeversicherung beginnt und endet, d.h. wo die Abgrenzung zur Krankenversicherung verläuft. Jeder dritte Bundesbürger, der das 80. Lebensjahr erreicht, wird pflegebedürftig! Kurz gesagt, die meisten Menschen haben das Problem einfach noch nicht erkannt.

Schützen Sie Ihr Eigentum !

Im Falle einer Pflegebedürftigkeit kommen also enorme Kosten auf den Pflegebedürftigen und dessen Angehörigen zu. Man erhält erst dann eine finanzielle Unterstützung vom Staat (aus Steuermitteln!), wenn das gesamte eigene verwertbare Vermögen aufgebraucht ist und die nächsten Angehörigen die entstandene Lücke nicht selbst schließen können! Das gesamte Vermögen des Pflegebedürftigen muss zuvor aufgebraucht werden, es gibt lediglich einen Freibetrag von gerade einmal 2.600 Euro! Dies incl. der Rückkaufswerte möglicherweise noch vorhandener Versicherungen! Im Sinne der Gesetzgebung ist das logisch gedacht: Man muss sich damit abfinden, dass die ?Pflege? der letzte Lebensabschnitt ist. Es gibt fast nie ein ?zurück? ins normale Leben. Ein "Schonvermögen", wie z.B. für die Altersvorsorge, wird nicht mehr benötigt. Einzige Ausnahme im Sinne dieser Logik ist dann in der Praxis die Sterbegeldversicherung, die je nach Sozialamt in "angemessener Höhe" zwischen 1.000 und 3.000 Euro zusätzlich anerkannt wird.

Die Folge? Kurz gesagt: Das Haus oder die Eigentumswohnung, die Altersvorsorge des Partners und das Erbe der Kinder sind gefährdet, der Lebensstandard der Angehörigen sinkt!

Sie haben jetzt die Chance, aktiv zu werden !

Für persönliche Fragen steht Ihnen Herr Udo Unger-Vongehr gerne zur Verfügung.

Kontaktdaten:
Herr
Udo Unger-Vongehr
Weiherplatz 24
51674 Wiehl
Telefon: +49-2262-699371
Fax: +49-2262-699543
Mobil: +49-176-55325819
E-Mail:u.unger@verticus.de
Xing: https://www.xing.com/profile/Udo_UngerVongehr2

Eingestellt am Datum: 11.11.2011 || Von: Genobau Zielkauf || Kategorie: Geno-Presse-News || Artikel Abrufe:


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