GenoBau Zielkauf eG

GenoBau Zielkauf Wohnungsgenossenschaft eG

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07

APRIL

2011

FAQ zu GenoBau - wie Eigentum - nur besser


Wie funktioniert das Prinzip ?Zielkauf??

Zielkauf ist eine Kombination aus Bausparprinzip und einer Tilgungsaussetzung. Der Kunde bekommt wie beim Bausparen für das eingezahlte Guthaben die Punkte. Hat er genügend Punkte, so stellt Ihm die Genossenschaft die Investitionssumme zur Verfügung als ?Tilgungsaussetzung?. Also die Investitionssumme wird dann endfällig beglichen.

Kann der Kunde mit der Zahlung aussetzen?

Ja, die Ansparung kann jederzeit ausgesetzt werden, wenn diese Aussetzung schriftlich vorab mitgeteilt wird.

Bekommt der Kunde Zinsen auf das Guthaben?

Ja, nur bei einer Genossenschaft wird dieses als Dividendenausschüttung bezeichnet. Diese beträgt 1,5% p.a. auf das eingezahlte Guthaben. Die Dividendenzahlung erfolgt bis zum Abruf der Investitionssumme.

Was ist ein Regelsparbetrag?

Um den Regelsparbetrag zu berechnen benötigen Sie immer erst die Zeichnungssumme.
Zeichnungssumme = Investitionssumme /10
Regelsparbetrag = Zeichnungssumme /100
Beispiel bei einer Investitionssumme von 200.000 EUR
Zeichnungssumme = 200.000 EUR / 10 = 20.000 EUR
Regelsparbeitrag = 20.000 EUR /100 = 200 EUR mtl

Was ist die schnellste Bereitstellung?

Die schnellste Bereitstellung erfolgt frühestens nach 14 Monaten bei einer Einmalzahlung von 25 Prozent der benötigten Investitionssumme.

Wie hoch sind die Kosten?

Das Grundentgelt beträgt 1,6 % auf die beantragte Investitionssumme. Hier ist zu beachten, dass die beantragte Investitionssumme im Verhältnis zur Zeichnungssumme und zur späteren Investitionssumme zu Vertragsbeginn niedriger sein kann.
Beispiel für Berechnung:
Zeichnungssumme 20.000 EUR X Faktor 4 = 80.000 EUR
Investitionssumme 80.000 EUR X 1,6% = 1.280 EUR Grundentgelt
Zeichnungssumme 20.000 EUR X Faktor 10 = 200.000 EUR
Investitionssumme 200.000 EUR X 1,6% = 3.200 EUR Grundentgelt
Bei einer Vertragsaktivierung, also einer Erhöhung der Investitionssumme, wird nur noch die Differenz berechnet.

Wie hoch ist der Zins?

Der Zins den der Kunde für seine abgerufene Investitionssumme bezahlt beträgt 4,5 % p.a. Dieser Zins ist schon von Vertragsbeginn ab vereinbart, so wie bei einem Bauspartarif.

Wie lange ist die Zinsfestschreibung?

Die Zinsfestschreibung beträgt 25 Jahre. Das bedeutet, dass der Kunde von Vertragsbeginn ab weiß, dass er diesen Zins bezahlt. Nach 25 Jahren wird neu verhandelt.

Ist der Zins von der Entwicklung der Bankenwelt abhängig?

Nein, denn die Genossenschaft ist keine gewinnorientierte Gesellschaftsform wie eine Aktiengesellschaft. Die Berechnungsgrundlage für den Zins von 4,5% p.a. ist wie folgt berechnet: 1,0 % für die Instandhaltung jedes Objektes, 2,0% für die Verwaltung der GenoBau Zielkauf eG und 1,5% für die Dividendenausschüttung an die Mitglieder.

Wie hoch ist die Tilgung?

Der Mindesttilgungsbeitrag beträgt 1,0 % aus der Differenz der Investitionssumme und der Zeichnungssumme.
Beispiel:
Investitionssumme - Zeichnungssumme = Berechnungsgrundlage
200.000 EUR ? 20.000 EUR = 180.000 EUR
Die 180.000 EUR sind die Berechnungsgrundlage für den Mindesttilgungsbeitrag. Zu beachten ist, dass der Tilgungsbeitrag angespart wird!

Wo darf der Kunde die 1 % Mindesttilgung anlegen?

Das Produkt darf der Kunde, also das Mitglied, frei wählen. Hier können auch bestehende Produkte wie z.B. ein Bausparvertrag, eine Lebens-oder Rentenversicherung, eine Fondspolice oder ein Investmentsparplan genommen werden. Unternehmerische Beteiligungen sind hier als Produkt nicht zugelassen. Alles was über den Mindesttilgungsbeitrag angespart wird kann vom Kunden frei gewählt in der Produktwahl gestaltet werden.

Was ist die Investitionssumme?

Die Investitionssumme ist die Summe die der Kunde dann zur Realisierung des Objektes abruft. Diese Summe wir zur Tilgungsaussetzung zur Verfügung gestellt.

Kann der Kunden seinen Vertrag verkaufen?

Ja, denn Genossenschaftsanteile sind frei verkäuflich. Der Kunde kann jederzeit sein Guthaben mit den Bewertungspunkten an einen Dritten übertragen. Wichtig ist, dass dieses wie eine Vertragsänderung betrachtet wird und der Vertrag nach der Übertragung einer Sperrfrist von 12 Monaten unterliegt. Ausnahmeregelung ist die Übertragung innerhalb der eigenen Familie, z.B. wenn der Vater dem Sohn den Vertrag überschreibt. Für jede Umschreibung veranschlagt die Genossenschaft einen einmaligen Betrag von 300 EUR.

Kann der Kunde seinen Vertrag bzw. seine Mitgliedschaft kündigen?

Ja, jederzeit bis 3 Monate vor Jahresende. In Notfällen kann der Vorstand auch eine schnellere Annahme bzw. Auszahlung des Guthabens zum Kündigungstermin veranlassen.

Was ist die maximale Zeichnungssumme?

Die maximale Zeichnungssumme für ein Genossenschaftsmitglied beträgt 40.000 EUR, das sind 400 Anteile a`100 EUR.

Gibt es ein Limit bei der Investitionssumme?

Das Limit für eine Investitionssumme pro Objekt liegt bei 880.000 EUR.

Welche Objekte kann der Kunde realisieren?

Gebrauchte und Neubauobjekte, Wohnungen und Häuser zur Eigennutzung.

Wie berechnet sich die Einkommensdarstellung- Bedienbarkeitsprinzip?

Angestellt:
Klassische Selbstauskunft - Einkommensnachweis des letzten ganzen Jahres - Kontoauszüge der letzten 8 Wochen - Kopie des aktuellen Mietvertrages
Selbständig:
Siehe Angestellt - Gewinn und Verlustrechnung des letzten Jahres

Was bedeutet die Prüfung der Bedienbarkeit?

Hier wird auf Grund der vorliegenden Unterlagen geprüft, ob der Kunde die neue Zahlungssituation bedienen kann.
Beispiel: Eine Familie (4 Pers.) wohnt aktuell zur Miete und bezahlt 800 EUR Kaltmiete. In der Vergangenheit bespart Sie Ihren Genossenschaftsanteil mit 300 EUR mtl. Bei der Berechnung der Ein- und Aus-gaben haben Sie aktuell 1.500 EUR jeden Monat zum Leben übrig. Die neue Situation bei Realisierung würde die Ausgaben um 300 EUR mtl. erhöhen. In einem gemeinsamen Gespräch mit der Familie und dem Berater wird jetzt die neue Situation der Bedienbarkeit besprochen. Fällt das Ergebnis positiv aus wird realisiert. Hier wird die menschlich soziale und die wirtschaftliche Komponente in Betracht gezogen und nicht nur nach einem Raster berechnet.

Wie ist der Ablauf nach Zuteilung?

Wie bei einer Finanzierung benötigt die Genossenschaft zur Prüfung alle Objektunterlagen.
Prüfung Neubau in schematischer Darstellung:

  • Prüfung des Bauträgers
  • Prüfung der Bauverträge sowie der Baubeschreibung
  • Prüfung der Kostenkalkulation
  • Prüfung Grundstück
  • Treffen Kunde, Bauträger, Architekt der Genossenschaft
  • Baubeginn
  • Jeder Bauabschnitt wird von einem Gutachter während der Bauphase geprüft
  • Übergabe an den Kunden erfolgt schlüsselfertig

Prüfung Bestandsobjekt in schematischer Darstellung:

  • Objektprüfung Dekra oder TÜV
  • Objektprüfung und Objektbesprechung mit Architekt GenoBau und dem Kunden
  • Bei Mängeln: Besprechung mit Kunden zur Abstellung der Mängel
  • Keine Mängel: Realisierung

Wie ist der Kunde im Grundbuch abgesichert?

Die Genossenschaft erwirbt das Objekt im Auftrag des Kunden und der Kunde steht in ABT. II mit einen Vorkaufs- und Nutzungsrecht. Dieses Recht kann er während der 25 Jahre immer geltend machen. Interessant ist, dass der Kunde selbst, als Mitglied der Genossenschaft im Grundbuch als Eigentümer steht. Durch diese Grundbuchabscherung ist kein Zugriff Dritter auf das Objekt möglich.
ABT. I Genossenschaft
ABT. II Kunde mit Vorkaufs- und Nutzungsrecht
ABT.III -

Welchen objektbezogenen Kosten sind in der Investitionssumme?

Die Investitionssumme beinhaltet bei Neu- und Bestandsobjekten immer den Kaufpreis des Objektes plus die Nebenkosten wie Makler, Notar und Grunderwerbssteuer. Die Prüfungskosten werden von der Genossenschaft getragen. Bei einer Anschlussfinanzierung ist die Investitionssumme auf 80% des Objektwertes beschränkt.

Wer bezahlt laufende Renovierungskosten?

Entweder das Mitglied oder die Genossenschaft. Zahlt die Genossenschaft erhöht sich die Miete um den Zins aus dem von der Genossenschaft investierten Betrag. Um diesen Betrag erhöht sich auch die endfällige Investitionssumme.

Wer zahlt laufende Grundsteuer, Versicherung usw.?

Hier wird das Mitglied wie ein Eigentümer gestellt und diese Nebenkosten werden auf das Mitglied umgelegt.

Sind Sonderzahlungen während der Erwerbsphase möglich?

Ja, ab dem zweiten Jahr jederzeit und täglich. Die Höhe der Sonderzahlungen (Sondertilgung) muss jedoch aus ver-waltungstechnischen Gründen höher sein als 10.000 EUR. Diese Sonderzahlungen verringern sofort die Zinszahlung und die Höhe der endfälligen Zahlung für das Mitglied.

Wie kann der Kunde (Mitglied) kündigen?

Das Mitglied hat ein Vorkaufs- und Nutzungsrecht im Grundbuch eingetragen. Für eine Kündigung muss der Kunde auf dieses Recht verzichten mit einer Frist von 3 Monaten zum Quartalsende und dieses schriftlich niederschreiben.

Welche finanziellen Kosten tragen die Kunden bei einer Kündigung?

Die Notarkosten zur Freistellung und des Vollzuges im Grundbuch. Es sind keine Vorfälligkeitskosten zu begleichen.

Was passiert mit dem Guthaben des Kunden bei einer Kündigung?

Durch den Verzicht auf das Vorkaufsrecht werden alle getätigten Anlagen und das Guthaben bei der Genossenschaft frei gestellt. Über dieses Guthaben kann das Mitglied dann frei verfügen.

Kann der Kunde das Objekt jederzeit verkaufen?

Ja, ab dem zweiten Jahr, in dem er das Vorkaufsrecht nutzt und dann das Objekt an einen Dritten veräußert. Die Differenz zwischen Verkaufspreis und der bereitgestellten Investitionssumme ist dann sein Gewinn. Ansonsten gilt das gleiche wie bei der Kündigung.

Wie sicher ist das Geld bei einer Genossenschaft?

Wie schon in der Satzung niedergeschrieben wird das Geld der Genossen auf mündelsichere Tages- und Festgeldkonten bei einer VR Bank angelegt und in Immobilien für Mitglieder. Das Geld liegt also bei einer genossenschaftlichen Bank oder ist im Sachwert angelegt.

Was passiert bei Insolvenz der Genossenschaft?

Eine Insolvenz ist immer eine Überschuldung. Dieses ist bei dieser genossenschaftlichen Konstellation nicht gegeben, da die Genossenschaft nur aus dem Guthaben der Genossenschaft die Objekte realisiert.

Kann die Genossenschaft auch Fremdmittel zur Finanzierung aufnehmen?

Aktuell ?NEIN?. Wenn die Genossenschaft einmal Fremdmittel aufnehmen möchte, müssen die Mitglieder, also der Kunde zu diesem Engagement bei einer Versammlung aller Mitglieder, mehrheitlich zustimmen.

Was passiert wenn ich den Vertrag verändere?

Jede aktive Vertragsänderung ist mit einer Sperrfrist von 12 Monaten belegt.

Welches Ziel hat die Genossenschaft?

Mitgliedern im Zielkaufkonzept den Wohnraum der eigenen Wahl zur Eigennutzung langfristig zur Verfügung zu stellen. Wie Eigentum ? nur besser, denn in der Gemeinschaft der Mitglieder wird das Risiko des Immobilienerwerbs auf die breiten Schultern der Genossenschaft gelegt. Mitgliedern den Immobilienerwerb durch den Sachverstand der Prüfungskriterien langfristig zu sichern. Mitgliedern in der Genossenschaft die Möglichkeit zu bieten, eine langfristige, planbare Realisierung der eigenen vier Wände zuzusichern. Das außerhalb der Bankenwelt und wirtschaftlichen Interessen von börsennotierten Unternehmen und Ihren Vorständen.

Durch wen wird die Genossenschaft kontrolliert?

In erster Line durch das Mitglied selbst. Weitere Kontrollorgane sind der Vorstand sowie der Aufsichtsrat der Genossenschaft. Außenstehendes Kontrollorgan ist der Prüfungsverband der die Genossenschaft wirtschaftlich bis zu zweimal im Jahr prüft.
PDG Genossenschaftlicher Prüfungsverband e.V.
Straße des Friedens 4 99094 Erfurt
Telefon: +49 (0) 361 - 220 360
www.genossenschaftlicher-pruefungsverband.de

Wo ist die Genossenschaft zugelassen?

Die Genossenschaft ist in der Landeshauptstadt von Bayern beim Amtsgericht in München unter dem Genossenschaftsregister. Nr GnR 2577 zugelassen.

Eingestellt am Datum: 07.04.2011 || Von: Genobau Zielkauf || Kategorie: Geno-Community || Artikel Abrufe:


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